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<title>Gleis</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Gleis</span></h1>
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<p>Als <b>Gleis</b> oder <b>Geleise</b> wird die Fahrbahn für <a href="Schienenfahrzeug" title="Schienenfahrzeug">Schienenfahrzeuge</a> bezeichnet. Es ist das am häufigsten im <a href="Bahnverkehr" class="mw-redirect" title="Bahnverkehr">Bahnverkehr</a> benutzte spurbindende Mittel. Das Gleis besteht aus den zwei <a href="Schiene_(Schienenverkehr)" class="mw-redirect" title="Schiene (Schienenverkehr)">Schienen</a>, aus den sie tragenden und sie miteinander verbindenden <a href="Bahnschwelle" class="mw-redirect" title="Bahnschwelle">Schwellen</a> oder einer anderen Auflage und aus den <a href="Oberbau_(Eisenbahn)#Schienenbefestigungsmittel" title="Oberbau (Eisenbahn)">Befestigungsmitteln</a> der Schienen auf der Unterlage. Mit Hilfe spezieller <a href="Oberbau_(Eisenbahn)#Schienenverbindungsmittel" title="Oberbau (Eisenbahn)">Verbindungsmittel</a> werden die einzelnen Schienen zu langen Strängen vereinigt. Das Gleis bildet zusammen mit der tieferen Auflage (der <a href="Bettung" title="Bettung">Bettung</a>) den sogenannten <a href="Oberbau_(Eisenbahn)" title="Oberbau (Eisenbahn)">Oberbau</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Mit <i>Gleis</i> bezeichnet man auch einen betrieblich zusammenhängenden Abschnitt einer Infrastruktur für Schienenfahrzeuge, der für einen bestimmten Zweck genutzt wird, wie etwa Bahnsteiggleis, Ladegleis, Abstellgleis. Ein solches Gleis wird durch festgelegte Endpunkte wie <a href="Signal_(Eisenbahn)" class="mw-redirect" title="Signal (Eisenbahn)">Signale</a>, <a href="Grenzzeichen" title="Grenzzeichen">Grenzzeichen</a> von <a href="Weiche_(Bahn)" class="mw-redirect" title="Weiche (Bahn)">Weichen</a> oder andere definierte Punkte begrenzt. In dieser Bedeutung werden Gleise in Strecken- und Bahnhofsgleise, letztere in Mitteleuropa in Haupt- und Nebengleise eingeteilt. Als Bezeichnungen für Gleise werden in der Regel <a href="Gleisnummer" class="mw-redirect" title="Gleisnummer">Nummern</a> verwendet, für Streckengleise bei manchen Eisenbahnen auch die hauptsächliche Verkehrsrichtung, z.&nbsp;B. „Streckengleis München-Augsburg“. Abhängig vom Verkehrsaufkommen können <a href="Eisenbahnstrecke" title="Eisenbahnstrecke">Bahnstrecken</a> <a href="Mehrgleisigkeit" title="Mehrgleisigkeit">ein- oder mehrgleisig</a> angelegt werden. In vielen Ländern, darunter Deutschland, wird das Wort <i>Gleis</i> in Verbindung mit einer Nummer außerdem üblicherweise zur eindeutigen Kennzeichnung von einzelnen <a href="Bahnsteigkante" class="mw-redirect" title="Bahnsteigkante">Bahnsteigkanten</a> verwendet, auf die in den Zugfahrplänen und auf Anzeigetafeln als Ankunft- oder Abfahrtsstelle eines Zuges hingewiesen wird.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriff">Begriff</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wortherkunft">Wortherkunft</h3></div>
<p><i>Gleis</i> und <i>Geleis</i> (Plural: <i>Gleise</i> und <i>Geleise</i>) haben ihre Wortherkunft im 14. Jahrhundert im <a href="Sp%C3%A4tmittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Spätmittelhochdeutsch">spätmittelhochdeutschen</a> <i>geleis</i>, eine Radspur oder ein getretener Pfad. Es ist eine <a href="Kollektivbildung" class="mw-redirect" title="Kollektivbildung">Kollektivbildung</a> des <a href="Mittelhochdeutsch" class="mw-redirect" title="Mittelhochdeutsch">mittelhochdeutschen</a> <i>leis</i> bzw. <i>leise</i> für Spur. Dies geht wiederum auf das <a href="Althochdeutsch" class="mw-redirect" title="Althochdeutsch">althochdeutsche</a> <i>leisa</i> zurück, in Verbindung mit Wagen als <i>waganleisa</i>, also Wagenspur.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ursprünglich waren damit die von einachsigen Karren (u. a. <a href="Ochsenkarren" title="Ochsenkarren">Ochsenkarren</a>) oder zweiachsigen <a href="Wagen" title="Wagen">Wagen</a> (<a href="Pferde" title="Pferde">Pferdefuhrwerke</a>) in den Boden eingedrückten, parallelen Spurrillen bezeichnet. Im <a href="R%C3%B6misches_Reich" title="Römisches Reich">römischen</a> <a href="Stra%C3%9Fen-_und_Wegebau" title="Straßen- und Wegebau">Straßenbau</a> – und dann wieder ab dem <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> – kannte man die in den Fels eingehauenen Spuren, die den Fahrzeugen besonders im Gebirge eine sichere Fahrt auf dem exponierten Weg ermöglichten. Diese Karrengeleise bedingten eine wenigstens regional <a href="Normung" title="Normung">normierte</a> Spurweite der Fuhrwerke. Vereinzelt kamen schon in <a href="Antike" title="Antike">antiken</a> Straßen weichenähnliche Verzweigungen vor.
</p><p><i>Geleise</i> kommt in der Bahnfachsprache in <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> seit über hundert Jahren nicht mehr zur Anwendung. Die Wortform gilt im deutschen Sprachgebrauch als „gehoben“ und ist im Standardsprachlichen in Österreich und der Schweiz noch üblich:<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im <a href="%C3%96sterreichisches_Deutsch" title="Österreichisches Deutsch">österreichischen Deutsch</a> gilt die Wortform jedoch als veraltend,<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> im <a href="Schweizer_Hochdeutsch" title="Schweizer Hochdeutsch">Schweizer Hochdeutsch</a> ist es eine Nebenform.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Begriffe_im_deutschsprachigen_Raum">Begriffe im deutschsprachigen Raum</h3></div>
<p>Im Deutschen gibt es zahlreiche <a href="Wortzusammensetzung" class="mw-redirect" title="Wortzusammensetzung">Wortzusammensetzungen</a>, in denen »Gleis«&nbsp;das <a href="Bestimmungswort" class="mw-redirect" title="Bestimmungswort">Bestimmungswort</a> ist. Beispielsweise <b>Gleisanlagen</b>, welche die Gesamtheit des Oberbaus mit den Gleisen, Weichen, Kreuzungsweichen, Kreuzungen bezeichnet.
</p><p>In Deutschland und in Österreich wird zwischen <a href="Hauptgleis" title="Hauptgleis">Haupt-</a> und <a href="Nebengleis" title="Nebengleis">Nebengleisen</a> unterschieden. <i>Hauptgleise</i> sind Gleise, die von <a href="Zug_(Schienenverkehr)" title="Zug (Schienenverkehr)">Zugfahrten</a> planmäßig befahren werden können. Alle anderen Gleise werden als <i>Nebengleise</i> bezeichnet. Die <a href="Streckengleis" title="Streckengleis">Streckengleise</a> und ihre Fortsetzung im <a href="Bahnhof" title="Bahnhof">Bahnhof</a> werden als <i>durchgehende Hauptgleise</i> bezeichnet.
</p><p>In der Schweiz bezieht sich das <i>Hauptgleis</i> auf ein Gleis, in dem eine <a href="Zug_(Schienenverkehr)" title="Zug (Schienenverkehr)">signalmäßig</a> (nicht mit Rangiersignalen) gesicherte <a href="Fahrstra%C3%9Fe" title="Fahrstraße">Zugfahrstraße</a> eingestellt werden kann.
</p><p>In Deutschland werden Gleise außerdem gelegentlich nach ihrer Nutzung unterschieden als <b>Ferngleis</b> (hauptsächlich <a href="Fernverkehr" title="Fernverkehr">Fernverkehr</a>), <b>Ortsgleis</b> (hauptsächlich <a href="Schienenpersonennahverkehr" title="Schienenpersonennahverkehr">Schienenpersonennahverkehr</a>) und <b>S-Bahn-Gleis</b> (für <a href="S-Bahn" title="S-Bahn">S-Bahn</a>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufbau">Aufbau</h2></div>
<p>Das Gleis besteht aus den Elementen
</p>
<ul><li>Schienen,</li>
<li>Schienenverbindungsmitteln,</li>
<li>Schienenunterstützungen, i. d. R. Schwellen, und</li>
<li>Schienenbefestigungsmitteln (auch <i>Kleineisen</i> genannt).</li></ul>
<p>Die <i>Schienen</i> bilden die Fahrbahn des Gleises. Für Eisenbahnen werden heute in der Regel <a href="Schiene_(Schienenverkehr)#Vignol-_oder_Breitfußschiene" class="mw-redirect" title="Schiene (Schienenverkehr)">Vignolschienen</a> verwendet, insbesondere für eingedeckte <a href="Stra%C3%9Fenbahn" title="Straßenbahn">Straßenbahngleise</a> auch <a href="Schiene_(Schienenverkehr)" class="mw-redirect" title="Schiene (Schienenverkehr)">Rillenschienen</a>. Auf den Schienen laufen die <a href="Eisenbahnrad" title="Eisenbahnrad">Räder</a> der Eisenbahnfahrzeuge. Ein Abrutschen vom Gleis wird beim Fahren durch den Spurkranz und <a href="Sinuslauf" title="Sinuslauf">Sinuslauf</a> der <a href="Radsatz" title="Radsatz">Radsätze</a> verhindert. Die <a href="Eisenbahnrad" title="Eisenbahnrad">Spurkränze</a> gewährleisten in <a href="Eisenbahnweiche" class="mw-redirect" title="Eisenbahnweiche">Weichen</a> und <a href="Kreuzung_(Bahn)" title="Kreuzung (Bahn)">Kreuzungen</a> die Führung der Räder. In Längsrichtung werden die Schienen mit <i>Schienenverbindungsmitteln</i> untereinander verbunden. Dazu werden sie entweder mit Laschen verschraubt oder lückenlos verschweißt. Als <i>Schienenunterstützung</i> werden in der Regel Schwellen verwendet. Die Schwellen aus <a href="Holz" title="Holz">Holz</a>, <a href="Stahl" title="Stahl">Stahl</a> oder <a href="Beton" title="Beton">Beton</a> mit den Schienenbefestigungselementen halten die Schienen im vorgesehenen, fortlaufend gleichbleibenden Abstand – der so genannten <a href="Spurweite_(Bahn)" class="mw-redirect" title="Spurweite (Bahn)">Spurweite</a> – zueinander.
</p><p>Zusammen mit dem <i>Gleisbettung</i> bildet das Gleis den <a href="Oberbau_(Eisenbahn)" title="Oberbau (Eisenbahn)">Oberbau</a>. Die Schwellen liegen in der <a href="Oberbau_(Eisenbahn)" title="Oberbau (Eisenbahn)">Bettung</a>, die meist aus <a href="Schotter" title="Schotter">Schotter</a> besteht. Diese Bauform wird als <a href="Schotteroberbau" class="mw-redirect" title="Schotteroberbau">Schotteroberbau</a> bezeichnet. Als weitere Bauform gibt es die sogenannte <a href="Feste_Fahrbahn" title="Feste Fahrbahn">Feste Fahrbahn</a>, die aus einer festen <a href="Tragschicht" title="Tragschicht">Tragschicht</a> aus <a href="Beton" title="Beton">Beton</a> oder <a href="Asphalt" title="Asphalt">Asphalt</a> und einer darunterliegenden <a href="Hydraulisch_gebundene_Tragschicht" class="mw-redirect" title="Hydraulisch gebundene Tragschicht">hydraulisch gebundenen Tragschicht</a> besteht. In die feste Tragschicht sind die Schienenunterstützungen formschlüssig integriert. Sie wird in Deutschland bei Schnellfahr- und <a href="Schnellfahrstrecke" title="Schnellfahrstrecke">Hochgeschwindigkeitsstrecken</a> verwendet. Die Lagesicherheit und Stabilität ist deutlich besser als beim Schotteroberbau, jedoch ist die feste Fahrbahn kaum elastisch, was durch aufwändigere Schienenauflagen und -befestigungen ausgeglichen werden muss. Zudem sind Änderungen, die nicht beim Bau vorbereitet wurden, sehr viel aufwändiger.
</p><p>Daneben gibt es auch Fahrbahnen, bei denen die Schienen ohne Schienenunterstützungen mit Schrauben oder Klammerfedern auf einem stabilen flächigen Unterbau direkt befestigt werden. Diese Art des Oberbaus wird als „direkte Auflagerung“ bezeichnet.
</p><p>Weiterhin gibt es die Variante <a href="Kreuzl%C3%A4ngsschwellengleis" title="Kreuzlängsschwellengleis">Kreuzlängsschwellengleis</a> (KLS). Hier erfolgt die Anordnung der Schwellen parallel zur Gleisachse.
</p><p>Das Gleis nimmt die <a href="Gewichtskraft" title="Gewichtskraft">Gewichtskraft</a> und andere Belastungen auf, die die Schienenfahrzeuge auf die Schienen ausüben. Vom Ober- wie vom Unterbau hängen unter anderem die Höchstgeschwindigkeit einer Strecke und die maximal zulässige <a href="Radsatzlast" class="mw-redirect" title="Radsatzlast">Radsatzlast</a> der Fahrzeuge ab.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Genageltes Gleis, USA</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Querschnitt durch ein <a href="Schiene_(Schienenverkehr)#Vignol-_oder_Breitfußschiene" class="mw-redirect" title="Schiene (Schienenverkehr)">Vignolschienenprofil</a> mit <a href="H%C3%BCtten-_und_Bergwerke_Rheinhausen" title="Hütten- und Bergwerke Rheinhausen">HWR</a>-Logo (ca. 1950)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Schotteroberbau</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Neuverlegung eines Straßenbahngleises</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Gleis auf <a href="Feste_Fahrbahn" title="Feste Fahrbahn">fester Fahrbahn</a> mit <a href="Linienf%C3%B6rmige_Zugbeeinflussung" title="Linienförmige Zugbeeinflussung">Linienleiter</a></div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Straßenbahngleise mit Rillenschienen und Spurhaltern in Bau</div>
</li>
</ul>

<p>Als Anpassung an die ebenfalls konischen Radlaufflächen sind die Schienen im Gleis ebenfalls zur Gleismitte geneigt. Diese Neigung ist entweder in die Schwellenoberfläche oder in die Unterlagsplatten eingearbeitet. Im europäischen Netz betrug die Schienenneigung lange und passend zum großen Anteil an zweiachsigen Wagen 1:20. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie im Rahmen von Gleisumbauten mit dem steigenden Anteil von Drehgestellfahrzeugen, deren Radsätze eine geringere Neigung aufweisen, auf 1:40. In Weichen und Kreuzungen stehen die Schienen dagegen aus konstruktiven Gründen senkrecht. Das betrifft zur Vermeidung von mehrfachen Neigungswechseln auch kurze Gleisabschnitte zwischen Weichen und Kreuzungen. Bei neueren Weichenkonstruktionen ist die Neigung in die Schienenköpfe eingearbeitet. Zwischen senkrecht stehende und mit 1:20 geneigte Schienen werden Übergangsabschnitte mit einer Neigung von 1:40 eingefügt.
</p><p>In vielen Straßenbahnnetzen und auch beispielsweise bei der <a href="U-Bahn_Berlin" title="U-Bahn Berlin">U-Bahn Berlin</a> stehen die Schienen generell senkrecht. Man war zur Bauzeit der Meinung, dass die Selbstzentrierung im Gleis durch die <a href="%C3%84quivalente_Konizit%C3%A4t" title="Äquivalente Konizität">äquivalente Konizität</a> auf Strecken mit vielen engen Bögen ohnehin nicht wirksam wäre.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Spezielle_Gleiskonstruktionen">Spezielle Gleiskonstruktionen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Farbbehandlung">Farbbehandlung</h3></div>

<p>Im gesamten Netz der <a href="Ferrovie_dello_Stato_Italiane" title="Ferrovie dello Stato Italiane">italienischen Staatsbahnen</a> FS werden Schienen weiß angestrichen, um Verwerfungen durch hohe Temperaturen zu verhindern. Die Temperaturabsenkung beträgt 7–10 K.
</p><p>In der Schweiz wurden 2018 bei der <a href="Rh%C3%A4tische_Bahn" title="Rhätische Bahn">Rhätischen Bahn</a> ebenfalls testweise Schienen weiß eingefärbt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2019 haben die <a href="Schweizerische_Bundesbahnen" title="Schweizerische Bundesbahnen">Schweizerische Bundesbahnen</a> SBB ebenfalls entsprechende Versuche durchgeführt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch die <a href="%C3%96sterreichische_Bundesbahnen" title="Österreichische Bundesbahnen">Österreichische Bundesbahnen</a> ÖBB hat 2019 ein Infrastrukturprojekt in <a href="Bludenz" title="Bludenz">Bludenz</a> gestartet, um die durch steigenden Sommertemperaturen entstehenden Verwerfungen zu bekämpfen.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schienenauszüge"><span id="Schienenausz.C3.BCge"></span>Schienenauszüge</h3></div>

<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Schienenauszug" title="Schienenauszug">Schienenauszug</a></i></div>
<p>Bei besonders großen Temperaturunterschieden, betriebsbedingten Längskräften wie Bremsen oder Beschleunigen von Fahrzeugen und auf langen Beton- und Stahlbrücken werden Schienenauszüge eingebaut. Hierbei gleiten eine Backenschiene und eine Zunge in Längsrichtung gegeneinander, wobei die Ausziehlängen zwischen 200 und 830 mm betragen können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Führungsschiene"><span id="F.C3.BChrungsschiene"></span>Führungsschiene</h3></div>

<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Fangschiene" title="Fangschiene">Fangschiene</a></i></div>
<p>Zur gezielten Führung von Schienenfahrzeugen nach dem Entgleisen sind an vielen Engstellen – insbesondere auf und unter Brücken – Führungsschienen angebracht. Diese bestehen meist aus herkömmlichen Vignolschienen, sodass das Gleis wie ein Vierschienengleis aussieht. Die Führungsschienen werden mindestens 10 Meter vor und hinter dem zu schützenden Bauwerk eingebaut und als Fangvorrichtung ausgebildet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schutzschiene">Schutzschiene</h3></div>
<p>Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von Schutzschienen, die insbesondere in engen Bögen eingesetzt werden. Hierbei handelt es sich um spezielle Profile, die in einem Abstand von etwa 80 mm zur Innenschiene befestigt werden. Im Normalfall wird eine Schutzschiene nicht von den Spurkränzen der Räder berührt, jedoch wird durch die Wahl der Rillenweite das Aufsteigen der Spurkränze auf die Außenschiene verhindert. Kommt es doch zum Aufsteigen des äußeren Rades eines Radsatzes, rollt dieses auf der Spurkranzkuppe und damit einem größeren Durchmesser als das innere Rad ab. Dadurch wird dieser Radsatz wieder in Richtung Bogeninnenseite abgelenkt und gleist im Idealfall von selbst wieder ein.
</p><p>In noch engeren Bögen, meist bei Straßenbahnen, entlasten Leitschienen die Außenschienen, die die Innenseiten der Spurkränze wie durch einen Radlenker in Weichen und Kreuzungen führen. Dadurch wird das Risiko einer <a href="Entgleisung_(Bahn)" title="Entgleisung (Bahn)">Entgleisung</a> reduziert. Leitschienen erhöhen allerdings den Laufwiderstand durch die zusätzliche Reibung.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verzweigungen_und_Kreuzungen">Verzweigungen und Kreuzungen</h3></div>
<p>Verzweigungen von Gleisen werden mit <a href="Eisenbahnweiche" class="mw-redirect" title="Eisenbahnweiche">Eisenbahnweichen</a> realisiert. Ein weiteres wichtiges Konstruktionselement ist die höhengleiche <a href="Kreuzung_(Bahn)" title="Kreuzung (Bahn)">Kreuzung</a>. Höhenverschiedene Kreuzungen werden mithilfe von <a href="%C3%9Cberwerfungsbauwerk" title="Überwerfungsbauwerk">Überwerfungsbauwerk</a> ausgeführt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mehrschienengleise">Mehrschienengleise</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Dreischienengleis">Dreischienengleis</h4></div>



<div style="clear:both;"></div>
<p>Beim Dreischienengleis wird über die beiden Schienen eines üblichen Gleises hinaus eine dritte Schiene verwendet. Das ist die einfachste Lösung, um ein Gleis durch Fahrzeuge mit zwei verschiedenen Spurweiten zu befahren. Es wird nur eine Schiene hinzugefügt, weil eine der vorhandenen Schienen für beide Spurweiten genutzt wird.
</p><p>Längere Dreischienengleisabschnitte existieren beispielsweise in <a href="Australien" title="Australien">Australien</a>. In <a href="Spanien" title="Spanien">Spanien</a> entstehen sie durch die Kombination des traditionellen <a href="Breitspurbahn" title="Breitspurbahn">Breitspur</a>- mit dem gegenwärtig errichteten regelspurigen Schnellfahrnetz. In Deutschland ist der Abschnitt <a href="Putbus" title="Putbus">Putbus</a>–<a href="Lauterbach_(R%C3%BCgen)" title="Lauterbach (Rügen)">Lauterbach</a> der Strecke <a href="Bahnstrecke_Bergen_auf_R%C3%BCgen%E2%80%93Lauterbach_Mole" title="Bahnstrecke Bergen auf Rügen–Lauterbach Mole">Bergen auf Rügen – Lauterbach (Mole)</a> dreischienig zur gemeinsamen Nutzung mit der <a href="Schmalspur" class="mw-redirect" title="Schmalspur">schmalspurigen</a> <a href="R%C3%BCgensche_Kleinbahn#Rügensche_Bäderbahn" title="Rügensche Kleinbahn">Rügenschen Bäderbahn</a> <a href="G%C3%B6hren_(R%C3%BCgen)" title="Göhren (Rügen)">Göhren</a> – Putbus – Lauterbach Mole ausgelegt.
</p><p>Dreischienengleise existieren temporär während der Umstellungsphase eines Netzes auf eine andere Spurweite (z. B. bei den <a href="Stuttgarter_Stra%C3%9Fenbahnen" title="Stuttgarter Straßenbahnen">Stuttgarter Straßenbahnen</a>, der <a href="Gro%C3%9Fherzoglich_Badische_Staatseisenbahnen" title="Großherzoglich Badische Staatseisenbahnen">Großherzoglich Badische Staatseisenbahnen</a> im Rahmen der Umspurung in <a href="Mannheim" title="Mannheim">Mannheim</a> auf <a href="Normalspur" title="Normalspur">Normalspur</a> am <a href="Alter_Bahnhof_(Mannheim)" title="Alter Bahnhof (Mannheim)">Alten Bahnhof Mannheim</a> und der <a href="Stra%C3%9Fenbahn_Liberec" title="Straßenbahn Liberec">Straßenbahn Liberec</a>). Sie existieren auch auf Werksgeländen von Schienenfahrzeugherstellern und Ausbesserungswerken, die Fahrzeuge mit unterschiedlichen Spurweiten herstellen oder erhalten.
</p><p>Wegen der gemeinsam genutzten Schiene sind zum Ein- und Ausfädeln insbesondere bei nur geringen Unterschieden beider Spurweiten und großen Bogenradien oder beim Mischbetrieb von Eisen- und Straßenbahnfahrzeugen mit schmaleren Radreifen wegen der sonst zu klein werdenden Auflagefläche der ablaufenden Räder spezielle Einzungenweichen erforderlich. Bei den sächsischen Schmalspurbahnen waren dagegen einfache Radlenker üblich, die im Bereich der Fahrkantenunterbrechung zur Reduzierung der notwendigen Rillenweite auch auf der Außenseite eingebaut werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Vierschienengleis">Vierschienengleis</h4></div>

<p>Wenn die Spurweitenmaßdifferenz zu gering ist, müssen Vierschienengleise benutzt werden. Beispiele dafür sind das Zusammentreffen von <a href="Meterspur" title="Meterspur">Meter-</a> und <a href="Kapspur" title="Kapspur">Kapspur</a> oder <a href="Normalspur" title="Normalspur">Regel-</a> und <a href="Russische_Breitspur" title="Russische Breitspur">russischer Breitspur</a>. In diesen Fällen ist ein Dreischienengleis nicht möglich, weil die Differenz zwischen beiden Spurweiten geringer ist als die Breite einer Schiene (einschließlich ihrer Befestigungselemente). Bei einem Vierschienengleis sind die beiden Gleise gegenseitig verschoben bzw. ineinander <a href="Gleisverschlingung" title="Gleisverschlingung">verschlungen</a>.
</p><p>Ein Vierschienengleis kann auch drei verschiedene Spurweiten enthalten, z. B. Regel- (Spurweite 3 im links stehenden Bild), <a href="Kapspur" title="Kapspur">Kap</a>- (Spurweite 2) und <a href="Meterspur" title="Meterspur">Meterspur</a> (Spurweite 1). Derartige Lösungen existieren derzeit nur als Prüfgleise bei Herstellern, die Schienenfahrzeuge für drei verschiedene Spurweiten anfertigen.
</p><p>Die ehemals gemeinsame Nutzung der Strecke <a href="Bad_Ischl" title="Bad Ischl">Bad Ischl</a> – Bad Ischl Frachtenbahnhof durch die Schmalspurbahn der <a href="SKGLB" class="mw-redirect" title="SKGLB">Salzkammergut-Lokalbahn</a> (Spurweite 760 mm) und die Regelspur der <a href="Salzkammergutbahn" title="Salzkammergutbahn">Salzkammergutbahn</a> erfolgte auf einem Vierschienengleis. Eine Schiene der Schmalspurbahn lag innerhalb der Regelspurschienen, die andere außerhalb.
</p>

<p>Bei ausreichend großer Spurweitendifferenz kann das Gleis mit schmalerer Spurweite innerhalb des breitspurigeren Gleises verlegt werden. Die Achsen beider Gleise fallen dabei i. d. R. zusammen. Vorteil ist das seitlich nicht vergrößerte <a href="Lichtraumprofil" title="Lichtraumprofil">Lichtraumprofil</a>. Dies ist insbesondere wichtig, wenn auf dem Schmalspurgleis aufgebockte Regelspurwagen mittels <a href="Rollbock" title="Rollbock">Rollböcken</a> oder <a href="Rollwagen_(Transport)" title="Rollwagen (Transport)">Rollwagen</a> transportiert werden. Bei nach außen versetztem schmalspurigem Gleis bestimmen dann nicht die Schmalspurfahrzeuge die erforderliche Verbreiterung des lichten Raumes, sondern die aufgerollten Regelspurfahrzeuge. Zudem vereinfacht die gemeinsame Gleisachse die gemeinsame Nutzung einer elektrischen <a href="Fahrleitung" class="mw-redirect" title="Fahrleitung">Fahrleitung</a> durch beide Spurweiten. Ein weiterer Vorteil des Vierschienen- gegenüber einem Dreischienengleis ist, dass hier in der Regel auch keine Zungenvorrichtungen zum Zusammenführen der beiden Spurweiten benötigt werden (potenzielle Unfallquellen, es findet nur eine Gleisverschlingung statt).
</p><p>Die sog. <i>Gleisspurverziehung</i> ist ein Vierschienengleis mit zwei ineinander verschlungenen Gleisen gleicher Spurweite im Bereich von Haltestellen. Sie ist erforderlich, wenn auf einer Eisenbahnstrecke zusätzlich <a href="Stra%C3%9Fenbahn" title="Straßenbahn">Straßenbahnfahrzeuge</a> verkehren sollen. Die schmaleren Straßenbahnzüge fahren dort auf dem verschobenen (<i>verzogenen</i>) zweiten Gleis näher an die Bahnsteigkante heran, wodurch das Ein- und Aussteigen erleichtert wird. Die breiteren Eisenbahnfahrzeuge und durchfahrende Züge nutzen das nicht verschobene Stammgleis. Das Stammgleis (vor und nach der Haltestelle) ist zweischienig. Bei beidseitigem Bahnsteig, der beim Einsatz von Straßenbahnzügen in <a href="Einrichtungsfahrzeug" title="Einrichtungsfahrzeug">Einrichtungsbauart</a> erforderlich ist, findet die Gleisverziehung auf beiden Seiten statt. Im Bereich der Bahnsteige ist das Gleis <b>sechsschienig</b>.
</p><p>Um eine besonders breite Gesamt-Schienenbreite für besonders hohe Fahrzeuge zu erzielen, werden mitunter Vierschienengleise als weit auseinanderliegendes <i>Paar aus zwei Zweischienengleisen</i> aufgebaut. Die Fahrzeuge stehen dementsprechend auf paarweise nebeneinanderliegenden Fahrgestellen für Zweischienengleise. Es sind somit keine extralangen Radachsen erforderlich. Beispiele sind:
</p>
<ul><li><a href="Brighton_and_Rottingdean_Seashore_Electric_Railway" title="Brighton and Rottingdean Seashore Electric Railway">Brighton and Rottingdean Seashore Electric Railway</a> (1896–1901), England, Gleispaare mit 828 mm Spurweite und 5486 mm „Gesamtspurweite“.</li>
<li><a href="Very_Large_Array" title="Very Large Array">Very Large Array</a>, Socorro, New Mexico, USA zum Positionieren von <a href="Radioteleskop" title="Radioteleskop">Radioteleskopen</a>. Geschätzt Regelspurgleise mit 7 m Gleisachsabstand, also 8,5 m „Gesamtspur“.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Besonderheiten">Besonderheiten</h4></div>


<p>In Eisenbahntunneln wird manchmal eines, seltener beide Gleise als gegen die Tunnelmitte erweitertes Vierschienengleis ausgeführt. Auf diese Weise können Wagen mit <a href="Ladema%C3%9F%C3%BCberschreitung" class="mw-redirect" title="Lademaßüberschreitung">Lademaßüberschreitung</a> den Tunnel passieren (siehe Foto vom Gemmenicher Tunnel).
</p><p>Mehrschienengleise können oft nur von Lokomotiven einer Spurweite uneingeschränkt befahren werden. Solche Loks können aber Wagen der anderen Spurweite auf dem Gleis befördern, wenn sie entsprechend ausgerüstet sind. Beispielsweise ist die schmalspurige Lok im Foto mit zusätzlichen Kupplungen für regelspurige Wagen und für deren weiter auseinander liegende Puffer mit eigenen übergroßen <a href="Puffer_(Bahn)" title="Puffer (Bahn)">Puffertellern</a> ausgerüstet.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Siehe_auch">Siehe auch</h4></div>
<ul><li><a href="Dreischienengleise_in_Norwegen" title="Dreischienengleise in Norwegen">Dreischienengleise in Norwegen</a></li>
<li>In der <i><a href="Liste_der_Schmalspurbahnen_in_der_Schweiz" title="Liste der Schmalspurbahnen in der Schweiz">Liste der Schmalspurbahnen in der Schweiz</a></i> und der <i><a href="Liste_der_ehemaligen_Schweizer_Eisenbahnstrecken" title="Liste der ehemaligen Schweizer Eisenbahnstrecken">Liste der ehemaligen Schweizer Eisenbahnstrecken</a></i> sind alle bestehenden und ehemaligen Schweizer Bahnen mit Drei- und Vierschienengleis aufgeführt.</li></ul>

<ul><li><a href="Perambulatorbetrieb#Dreischieniges_System" title="Perambulatorbetrieb">Perambulatorbetrieb#Dreischieniges System</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zahnstangengleise">Zahnstangengleise</h3></div>
<p>In Gleisen von <a href="Zahnradbahn" title="Zahnradbahn">Zahnradbahnen</a> liegt in der Regel in Gleismitte eine <a href="Zahnstange" title="Zahnstange">Zahnstange</a>, in die die <a href="Zahnrad" title="Zahnrad">Treibzahnräder</a> der <a href="Triebfahrzeug" title="Triebfahrzeug">Triebfahrzeuge</a> und die Bremszahnräder der übrigen Fahrzeuge eingreifen. Es gibt verschiedene Bauarten von Zahnstangen mit den Zähnen an der Oberseite (Systeme Abt und Strub), an den Seiten (System Locher) sowie mit einer Leiterzahnstange (System Riggenbach).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Instandhaltung">Instandhaltung</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Oberbau_(Eisenbahn)#Instandhaltung" title="Oberbau (Eisenbahn)">Oberbau (Eisenbahn)#Instandhaltung</a></i></div>
<p>Zur Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit und zur Aufrechterhaltung eines definierten Sollzustandes muss das Gleis instand gehalten werden. Unzureichende <a href="Instandhaltung" title="Instandhaltung">Instandhaltung</a> lässt die Belastbarkeit des Gleises sinken, wodurch Einschränkungen im Betrieb, wie beispielsweise die Einrichtung von <a href="Langsamfahrstelle" title="Langsamfahrstelle">Langsamfahrstellen</a>, notwendig sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gleislagefehler">Gleislagefehler</h3></div>

<p><span id="Gleislagefehler"></span>Ein <i>Gleislagefehler</i> ist ein Fehler der Lage eines Eisenbahngleises in horizontaler oder vertikaler Richtung oder in der gegenseitigen Höhenlage beider Schienen, der beim Bau, durch Betriebseinflüsse oder durch Veränderungen des Untergrunds entstehen kann.
</p><p>Gleislagefehler können einen längeren Abschnitt mit einer durchgehenden und homogenen Verschlechterung betreffen, die sich in erster Linie negativ auf den Fahrkomfort auswirkt. Daneben treten auch einzelne, kurze Bereiche auf, in denen sich die Gleislage im Vergleich zum umliegenden Bereich deutlich schneller verschlechtert. Derartige Einzelfehler können sicherheitsrelevant sein.<sup id="cite_ref-zevrail-2021-384_10-0" class="reference"><a href="#cite_note-zevrail-2021-384-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Überwachungsbereich des deutschen <a href="Eisenbahn-Bundesamt" title="Eisenbahn-Bundesamt">Eisenbahn-Bundesamtes</a> wurden 2019 insgesamt 37 Gleislagefehler registriert.<sup id="cite_ref-eba-2020-10-14_11-0" class="reference"><a href="#cite_note-eba-2020-10-14-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Historischer_Rückblick"><span id="Historischer_R.C3.BCckblick"></span>Historischer Rückblick</h2></div>
<p>In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts unterschied man noch vier Gleistypen nach dem verwendeten Material:
</p>
<ol><li>Englische Schienen: heutige Eisenschienen, teuer, aber dauerhaft, auf Steinblöcken oder Holzschwellen verlegt, ersetzten bei Eisenbahnen bald die amerikanische Bauweise.</li>
<li>Amerikanische Schienen: Holzschienen mit Metallbeschlag, billig beim Bau, aber aufwendig im Unterhalt, wurden auf Holzschwellen verlegt. Wurden auch bei Pferdebahnen (z. B. Budweis–Linz) verwendet.</li>
<li>Holzschienen: aus Baumstämmen geschnitzte Schienen, schon seit dem Mittelalter vor allem in Bergwerken in Gebrauch.</li>
<li>Steinschienen: Steinschienen auf gesetzter Steinunterlage, wurden überwiegend auf Versuchsstrecken in Frankreich eingesetzt.</li></ol>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Spurweiten_und_Gleisgeometrie">Spurweiten und Gleisgeometrie</h2></div>
<p>Wesentliches Merkmal der <a href="Gleisgeometrie" title="Gleisgeometrie">Gleisgeometrie</a> ist die <a href="Spurweite_(Bahn)" class="mw-redirect" title="Spurweite (Bahn)">Spurweite</a>. Beispiele sind
</p>
<ul><li><a href="Normalspur" title="Normalspur">Normalspur</a></li>
<li><a href="Breitspur" class="mw-redirect" title="Breitspur">Breitspur</a></li>
<li><a href="Schmalspurbahn" title="Schmalspurbahn">Schmalspur</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>August Haarmann: <i>Das Eisenbahn-Geleise. Geschichtlicher Teil</i>. Engelmann, Leipzig 1891 (XL, 852 S., m. zahlr. Abb. – das Standardwerk zum Thema).</li>
<li>August Haarmann: <i>Das Eisenbahn-Gleis. Kritischer Teil</i>. Engelmann, Leipzig 1902 (277 S., m. zahlr. Abb. – das Standardwerk zum Thema).</li>
<li>Robert Hanker: <i>Eisenbahnoberbau. Die Grundlagen des Gleisbaues</i>. Springer, Wien 1952 (VIII, 256 S., m. 258 Textabb. 8°).</li>
<li>John Wattmann: <i>Längskräfte im Eisenbahngleis</i>. 2. Aufl. Otto Elsner Verlagsgesellschaft, Darmstadt 1957 (234 S., zahlr. Abb., Tabellen und Formeln, Literaturverzeichnis).</li>
<li>Karl Derlin: <i>Lückenlose Gleise und Weichen. Herstellung und Bedeutung durchgehend geschweißter Gleise und Weichen</i>. Dr.-Arthur-Tetzlaff-Verlag, Frankfurt (Main) und Berlin 1960 (55 S., 16 Abb., 6 Tabellen).</li>
<li>Erich Ensinger: <i>Der Gleisbau (Leitfaden für Eisenbahner)</i>. 3. Aufl. GdED Verlagsgesellschaft, Frankfurt a. M. 1962 (219 S.).</li>
<li>Fritz Fastenrath (Hrsg.): <i>Die Eisenbahnschiene</i>. Ernst &amp; Sohn, Berlin 1977, ISBN 3-433-00783-7 (437 S., m. zahlr. Abb.).</li>
<li>Volker Matthews: <i>Bahnbau</i>. 4. Aufl. Teubner, Stuttgart / Leipzig 1998, ISBN 3-519-30113-X (284 S., 55 Tabellen).</li>
<li>Klaus Knothe: <i>Gleisdynamik (Bauingenieur-Praxis)</i>. Ernst, Berlin 2001, ISBN 3-433-01760-3 (VIII, 221 S., Ill., graph. Darst. 24 cm – Literaturverz. S. 187–214).</li>
<li>O. Estorff, M. Firuziaan: <i>Simulation of the Dynamic Behavior of Bedding-Foundation-Soil in the Time Domain</i>. Springer Verlag, 2002.</li>
<li>Wolfgang Schiemann: <i>Schienenverkehrstechnik: Grundlagen der Gleistrassierung</i>. Teubner, Stuttgart / Leipzig / Wiesbaden 2002, ISBN 3-519-00363-5 (334 S., graph. Darst.).</li>
<li>Bernhard Lichtberger: <i>Handbuch Gleis. Unterbau, Oberbau, Instandhaltung, Wirtschaftlichkeit</i>. 2. Aufl. Tetzlaff, Hamburg 2004, ISBN 3-87814-804-6.</li>
<li>Heinz E. Deckart: <i>Herstellung lückenloser Gleise und Weichen</i>. In: Heinrich Köstermann, Klaus Meißner, Herbert Sladek (Hrsg.): <i>Handbuch der Schienentechnik</i>. DVS Media, Düsseldorf 2008, ISBN 978-3-87155-218-2 (= <i>Fachbuchreihe Schweißtechnik</i>, Band 152).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Gleis" class="extiw external" title="wikt:Gleis">Wiktionary: Gleis</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Rail_tracks?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Gleise</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4021250-6">Literatur von und über Gleis</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.gleisbau-welt.de">http://www.gleisbau-welt.de</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.oberbauhandbuch.de">http://www.oberbauhandbuch.de</a></li>
<li>D-A-CH Trains: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=8xFLdrYp-Pw"><i>Kennst du schon das Sechsschienengleis von Niederkaufungen?</i></a> auf <a href="YouTube" title="YouTube">YouTube</a>, 21.&nbsp;März 2025.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><cite style="font-style:italic">Gleis</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Lexikon Eisenbahn</cite>. 6., bearbeitete und ergänzte Auflage. Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1981, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>343</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Gleis&amp;rft.atitle=Gleis&amp;rft.btitle=Lexikon+Eisenbahn&amp;rft.date=1981&amp;rft.edition=6.%2C+bearbeitete+und+erg%C3%A4nzte&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=343&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Transpress+VEB+Verlag+f%C3%BCr+Verkehrswesen" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.duden.de/rechtschreibung/Geleise"><i>Geleise</i></a> in <i>Rechtschreibung</i>, Hrsg. <a href="Duden" title="Duden">Duden</a>-Verlag. Vgl. auch: <a class="external text" href="https://de.wiktionary.org/wiki/Gleis"><i>Gleis</i></a> im <a href="Wiktionary" title="Wiktionary">Wiktionary</a>.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.duden.de/suchen/dudenonline/geleise"><i>Geleise</i></a> in <i>Duden Online</i>, Hrsg. Duden-Verlag.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="%C3%96sterreichisches_W%C3%B6rterbuch" title="Österreichisches Wörterbuch">Österreichisches Wörterbuch</a>, 41. Aufl., <a href="%C3%96sterreichischer_Bundesverlag" title="Österreichischer Bundesverlag">ÖBV</a>, Wien 2009, S. 258.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <i>Die deutsche Rechtschreibung.</i> Duden Band 1, 25. Aufl., Duden-Verlag, Mannheim 2009, S. 475.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dmm.travel/nc/news/zuege-auf-weissen-schienen/"><i>Züge auf weißen Schienen.</i></a> In: <i>Der Mobilitätsmanager.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;September 2019</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGleis&amp;rft.title=Z%C3%BCge+auf+wei%C3%9Fen+Schienen&amp;rft.description=Z%C3%BCge+auf+wei%C3%9Fen+Schienen&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.dmm.travel%2Fnc%2Fnews%2Fzuege-auf-weissen-schienen%2F">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20210928195314/https://news.sbb.ch/artikel/91610/zweite-hitzewelle-so-hat-sich-die-sbb-vorbereitet"><i>Zweite Hitzewelle: So hat sich die SBB vorbereitet</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 28. September 2021 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>), SBB News, abgerufen am 10. Februar 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">ÖBB Pressemitteilung <a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20190727072247/https://presse.oebb.at/de/presseinformationen/coole-schienen-oebb-faerben-schienen-gegen-hitze-weiss-ein">Archivierte Kopie</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 27. Juli 2019 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.com/maps/dir/National+Radio+Astronomy+Observatory,+1003+Lopezville+Rd,+Socorro,+NM+87801,+Vereinigte+Staaten/National+Radio+Astronomy+Observatory,+Magdalena,+New+Mexico,+USA/@34.0754268,-107.6249361,100m/data=!3m1!1e3!4m14!4m13!1m5!1m1!1s0x8721ca86cad1544b:0xbbc68b5a04e0ea3f!2m2!1d-106.9071463!2d34.0696204!1m5!1m1!1s0x872119afc09e8217:0xc59cce49b238877c!2m2!1d-107.6114289!2d34.0688936!3e1">Satellitenansicht Very Large Array</a> google.com/maps, abgerufen am 12. Juli 2020.</span>
</li>
<li id="cite_note-zevrail-2021-384-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-zevrail-2021-384_10-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefan Marschnig, Fabian Hansmann, Bernhard Antony, Michael Fellinger: <cite style="font-style:italic">Einzelfehler der Gleislage und ihre Behebung – ein internationaler Benchmark</cite>. In: <cite style="font-style:italic">ZEVrail, <a href="Glasers_Annalen" title="Glasers Annalen">Glasers Annalen</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>10</span>, Oktober 2021, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221618-8330%22&amp;key=cql">1618-8330</a></span>, <a href="Zeitschriftendatenbank" title="Zeitschriftendatenbank">ZDB</a>-ID <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=2072587-5&amp;key=zdb">2072587-5</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>384–391</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Gleis&amp;rft.atitle=Einzelfehler+der+Gleislage+und+ihre+Behebung+-+ein+internationaler+Benchmark&amp;rft.au=Stefan+Marschnig%2C+Fabian+Hansmann%2C+Bernhard+Antony%2C+...&amp;rft.date=2021-10&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=1618-8330&amp;rft.issue=10&amp;rft.jtitle=ZEVrail%2C+Glasers+Annalen&amp;rft.pages=384-391" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-eba-2020-10-14-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-eba-2020-10-14_11-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.eba.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Allgemeines/Sicherheitsberichte/sicherheitsbericht_2019.pdf"><i>Bericht des Eisenbahn-Bundesamts gemäß Artikel 18 der Richtlinie über Eisenbahnsicherheit in der Gemeinschaft (Richtlinie 2004/49/EG, „Sicherheitsrichtlinie“) über die Tätigkeiten als Sicherheitsbehörde.</i></a> (PDF) Berichtsjahr 2019. In: <i>eba.bund.de.</i> Eisenbahn-Bundesamt, 15.&nbsp;September 2020, <span style="white-space:nowrap;">S. 30</span>,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 14.&nbsp;Oktober 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGleis&amp;rft.title=Bericht+des+Eisenbahn-Bundesamts+gem%C3%A4%C3%9F+Artikel+18+der+Richtlinie+%C3%BCber+Eisenbahnsicherheit+in+der+Gemeinschaft+%28Richtlinie+2004%2F49%2FEG%2C+%E2%80%9ESicherheitsrichtlinie%E2%80%9C%29+%C3%BCber+die+T%C3%A4tigkeiten+als+Sicherheitsbeh%C3%B6rde&amp;rft.description=Bericht+des+Eisenbahn-Bundesamts+gem%C3%A4%C3%9F+Artikel+18+der+Richtlinie+%C3%BCber+Eisenbahnsicherheit+in+der+Gemeinschaft+%28Richtlinie+2004%2F49%2FEG%2C+%E2%80%9ESicherheitsrichtlinie%E2%80%9C%29+%C3%BCber+die+T%C3%A4tigkeiten+als+Sicherheitsbeh%C3%B6rde&amp;rft.identifier=&amp;rft.publisher=Eisenbahn-Bundesamt&amp;rft.date=2020-09-15">&nbsp;</span></span>
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